Thu 25. Jun 2020 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 12H15
Thu 25. Jun 2020 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 18H30
Thu 25. Jun 2020 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 20H30
Fri 26. Jun 2020 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 12H15
Fri 26. Jun 2020 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 18H30
Fri 26. Jun 2020 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 20H30

25.

JUN THU 20H30

Paavo Järvi dirigiert Dukas, Strawinsky und R. Strauss

Tonhalle-Orchester Zürich
Paavo Järvi Chefdirigent und Music Director
Paul Dukas Fanfare zu «La Péri»
Igor Strawinsky Concerto Es-Dur «Dumbarton Oaks»
Richard Strauss «Der Bürger als Edelmann» op. 60, Orchestersuite
Paul Dukas' Fanfare zu seinem Ballett «La Périe» eröffnet uns die Pariser Theaterwelt, wo das Ballett 1912 mit grossem Erfolg uraufgeführt wurde – und zugleich die ferne, exotische Welt des alten Persien. Die Fanfare kündigt den Helden der Geschichte an: Alexander der Grosse sucht in Persien nach der Blume der Unsterblichkeit und entwendet sie einem schlafenden Engelwesen («Peri» oder auch «Pari»). Nicht vom Ballett, aber vom tänzerischen Charakter des Barock inspiriert ist Strawinskys Kammerkonzert «Dumbarton Oaks» – benannt nach dem Landsitz der amerikanischen Kunstmäzene Mildred und Robert Woods Bliss, die das Werk 1937 in Auftrag gaben. Im ersten Satz greift Strawinsky Bachs Drittes Brandenburgisches Konzert auf. Im zweiten Satz glänzen Solo-Instrumente und Tutti im musikalischen Wettstreit, bevor sich im dritten Satz Strawinskys eigene Musiksprache Gehör verschafft. Beides vereint – federnde Ballettfolgen und (französische!) Barockmusik – findet sich in Richard Strauss' «Der Bürger als Edelmann». Wie Dukas' «La Périe» wurde auch Strauss' Bühnenzwitter «Ariadne auf Naxos» 1912 uraufgeführt – ein Bühnenzwitter, denn es handelte sich um eine «Oper in einem Aufzug zu spielen nach dem Bürger als Edelmann des Molière». Weder Schauspielpublikum noch Opernpublikum konnten etwas mit diesem gemischten Doppel anfangen und so fielen beide Werke durch. Getrennt bekamen beide mehrere neue Leben geschenkt: Zuletzt fügte Strauss 1920 Teile vom «Bürger als Edelmann» zu einer Suite zusammen. Die Satztitel lassen weiterhin die Handlung um den neureichen Emporkömmling Monsieur Jourdain erkennen, der auf Biegen und Brechen in adlige Kreise gelangen möchte. In virtuosen Solo-Partien karikiert Strauss seine tölpelhafte Hauptfigur und tischt im letzten Satz, dem «Diner», Zitat-Happen aus Wagners «Rheingold» und seinen eigenen Werken «Don Quixote» und «Der Rosenkavalier» auf.
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