20.

OKT SO

Kammermusik um 5 mit Migliedern des TOZ

George-Cosmin Banica Violine
Josef Gazsi Violine
Michel Willi Viola
Ioana Geangalau-Donoukaras Violoncello
Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett Nr. 4 C-Dur KV 157
Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr. 15 es-Moll op. 144
Beginn 17H

Preise CHF 25, unnummeriert

Café um 4

Beginn 16H Johanneskirche am Limmatplatz
mit TOZ-Musikerinnen und -Musikern

Kammermusik um 5 (Foto: Frederic Meyer)
Strahlendes C-Dur hatte der erst 17-jährige Wolfgang Amadeus Mozart für sein drittes italienisches Streichquartett gewählt, das auf einer Konzerttour nach Mailand entstand – und zwar aus purer Freude, wie Papa Leopold stolz nach Hause schrieb: «Der Wolfgang schreibt grad für die lange Weile ein quatro». Alfred Einstein meinte, in diesem Jugendwerk «Vorahnungen» auf die späteren grossen Streichquartette Mozarts schimmern zu hören. Den umgekehrten Weg ging Schostakowitsch mit seinem letzten, 15. Streichquartett, in dem er die Fülle an Klängen und Material auf ein Minimum reduzierte. Beklemmend schön und dabei ganz schlicht singen die sechs Sätze – allesamt in langsamem Adagio – vom Leben. Vier Musiker des TOZ lassen den Kreislauf aus Entwicklung und Rückzug in dieser Kammermusik um 5 aufscheinen.
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