09.

JAN DO

Kammermusik-Lunchkonzert im Kaufleuten

Christopher Whiting Violine
Thomas García Violine
Katarzyna Kitrasiewicz-Losiewicz Viola
Gabriele Ardizzone Violoncello
Antonín Dvořák Streichquartett Nr. 12 F-Dur op. 96 "Amerikanisches"
Samuel Barber Streichquartett h-Moll op. 11
Beginn 12H15

Preise CHF 30
Es gilt offiziell als das traurigste Stück der Welt: Samuel Barbers «Adagio für Strings» stach in einer Publikumsumfrage der BBC sogar Mahlers «Adagietto» souverän aus. Komponiert hatte es der Amerikaner – gerade mal 27-jährig – ursprünglich als langsamen Satz seines Quartetts op. 11 während eines Studienaufenthalts in Europa und arrangierte es später für Streichorchester. Dass es sein ganzes Leben lang mit Abstand sein berühmtestes Werk blieb, fand der Komponist dann selber etwas traurig. Genau anders rum liegen die Dinge mit Dvořáks «Amerikanischem» Streichquartett Nr. 12. Das entstand während eines Amerika-Aufenthaltes des Böhmen in der Sommerfrische von Spilville (Iowa) und erzählt voller Heiterkeit von den Eindrücken der Neuen Welt. Manchmal können Orte für die Musik schicksalhaft werden. Wer weiss, vielleicht auch der Klubsaal im Kaufleuten, wo TOZ-Musiker während dieses Lunchkonzertes die beiden Werke spielen?
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