Fr 06. Nov 2020 Tonhalle Maag (Konzertsaal) 19H30

06.

NOV FR 19H30

Konzert abgesagt

Belcea Quartet
Corina Belcea Violine
Axel Schacher Violine
Krzysztof Chorzelski Viola
Antoine Lederlin Violoncello
Ludwig van Beethoven Streichquartett Nr. 2 G-Dur op. 18 Nr. 2
Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 95 «Quartetto serioso»
Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131

Preise CHF 55
Belcea Quartet (Foto: Marco Borggreve)
Höhenrausch soll süchtig machen. So wirft sich das Belcea Quartet wieder und wieder ins «Gschtältli» und begibt sich in die «himalayischen Höhen» der Kammermusik: zu den 16 Achttausendern in Beethovens Quartettschaffen. Im ersten Konzert des Zürcher Beethoven-Zyklus, den das renommierte Ensemble mit dem befreundeten Quatuor Ebène teilt, stehen sich drei Werke gegenüber, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Das liebliche G-Dur-Quartett aus der Sammlung op. 18, die auf Haydn und Mozart reagiert, aber die Türen weit in die Zukunft aufstösst; das ebenso gnadenlos düstere wie kurze «Quartetto serioso» op. 95, und das zum rätselhaften Spätwerk gehörige siebensätzige cis-Moll-Quartett op. 131. Letzteres liegt Bratschist Krzysztof Chorzelski besonders am Herzen: «Es fühlte sich für mich so menschlich, so sorgenvoll, bizarr, zärtlich und heroisch an, dass für mich das Hören dieses Quartetts zur eindringlichsten Kontemplation über das menschliche Leben wurde». – –
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